Methoden, Geschichte und Praxis: Dr. Ralf Seinecke über Grundlagenforschung am Max-Planck-Institut
Dr. Ralf Seinecke forscht am renommierten Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main und bringt neben seiner juristischen Expertise auch einen philosophischen Hintergrund mit. Im Gespräch gibt er nicht nur spannende Einblicke in die Besonderheiten der Forschungsarbeit an einem Max-Planck-Institut, sondern beleuchtet auch die Bedeutung von Grundlagenfächern wie Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, die im Studium oft ein Schattendasein fristen. Warum sie trotzdem eine zentrale Rolle spielen – gerade für methodisches Arbeiten und die rechtsdogmatische Forschung – und wie sich historische Perspektiven auf die heutige juristische Praxis auswirken, erfahren wir aus erster Hand. Darüber hinaus erzählt Ralf Seinecke, wie es zur Entstehung seines Lehrbuchs "Methoden des Zivilrechts von Savigny bis Teubner" kam, und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Rechtsgeschichte: Von Savigny über Jhering bis hin zu modernen Fragen der Rechtssoziologie, etwa am Beispiel von Eugen Ehrlich. Praktische Tipps für alle, die in die Methodik der rechtsdogmatischen Forschung eintauchen möchten, runden die Folge ab.
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